Nicht allein

19 05 2008

war ich heute abend im wald. nein, ich war nicht betrunken….meine freundin, die beste aller frauen, war mit. Das heißt auch, dass ich begleiter einer premierenfahrt war. gemütlich sind wir die hügelige strecke in den wald mit dem rad gefahren und dort auf dem schönen waldboden zusammen gute 30min gelaufen!!! ein sehr schöner lauf für uns beide!!!! ich gab als hinweis, nicht zu schnell zu viel zu wollen…das wurde ignoriert und ein eigenes tempo gefunden: anscheinend war ein forscheres tempo der novizin doch angenehmer…das pendelt sich noch ein und solange es spaß macht ist es nicht verkehrt!!





Ehrlich gesagt

13 05 2008

hatte ich ihn mir seit dem Bilderbuch „Der Maulwurf Grabowsky“ , dass ich als Kind so gern hatte, größer vorgestellt: Einen Maulwurf. Da liegt er heute, es war noch nicht richtig hell, vor mir im Sand auf dem Weg und ich traue meinen Augen kaum. Er ist tot, dass ist klar. Unverletzt gestorben, auch das ist mir gleich klar. Aber: Dieses kleine Tier macht mit diesen kleinen „Schaufeln“ solch große Hügel? Erstaunlich, wie klein er ist! Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben einen Maulwurf gesehen und hätte ihn gerne berrührt, sein Fell sah seidenweich aus.

Den restlichen Tag habe ich fast nur auf dem Fahrrad zugebracht: Zum Markt und Pflanzen kaufen, dann zum Baumarkt und Erde, eine neue Spatengabel und Kleinkram kaufen. Daheim ausladen und zum Alnatura einkaufen fahren. Dann endlich im Garten, ohne Hemd, pflanzen, graben, giessen,….Sehr schön!!

Heute abend wird gegrillt und ein schöner Sommertag wird wohl mit meinem neuen Buch „David Copperfield“ von Dickens zu Ende gehen. So soll es sein!!





Der heutige Lauf

12 05 2008

war in aller Herrgottsfrühe im Ober-Olmer Wald. Ich war, wie die letzten 3 Tage auch, ohne Uhr unterwegs. Ich überlege ernsthaft, ob ich die Uhr nicht immer daheim lassen soll. Wozu auch? Mal sehen…

Schön war es, dort unten im Wald. Und so ruhig zu dieser frühen Stunde, nur ein paar Rehe springen vor mir über den Weg. Das Gefühl, dass ich bekomme, wenn es so früh morgens über schmale Pfade, Tauwiesen, Geröll geht und an meiner Schulter Blätter und Äste streifen muss genau das Gefühl sein, welches die ersten Jäger hatten, die Tiere hetzten, bis sie tot waren oder einen Hang hinunter stürzten. Das primitive Biest, das tief in uns allen schlummert, wird wach, mein Schritt beschleunigt sich und wird leichter. Ich laufe und spüre das Leben!!