war in aller Herrgottsfrühe im Ober-Olmer Wald. Ich war, wie die letzten 3 Tage auch, ohne Uhr unterwegs. Ich überlege ernsthaft, ob ich die Uhr nicht immer daheim lassen soll. Wozu auch? Mal sehen…
Schön war es, dort unten im Wald. Und so ruhig zu dieser frühen Stunde, nur ein paar Rehe springen vor mir über den Weg. Das Gefühl, dass ich bekomme, wenn es so früh morgens über schmale Pfade, Tauwiesen, Geröll geht und an meiner Schulter Blätter und Äste streifen muss genau das Gefühl sein, welches die ersten Jäger hatten, die Tiere hetzten, bis sie tot waren oder einen Hang hinunter stürzten. Das primitive Biest, das tief in uns allen schlummert, wird wach, mein Schritt beschleunigt sich und wird leichter. Ich laufe und spüre das Leben!!
Schön, ging ja schnell mit deinem Blog, bin gespannt, was ich so alles zum Lesen hier finden werde.
“ Ich laufe und spüre das Leben “
unterschrieben und für goldrichtig empfunden.
Danke, dass Du auch so schnell wieder her gekommen bist!
Ja, so bin ich halt !
Übrigens: Danke für den Tipp, ohne Uhr zu laufen! Von wem hast Du es? Oder warum?
Den Tipp habe ich von niemandem – einfach so – ohne Druck.
Das schöne daran, man lernt mit der Zeit seine eigene Zeit sehr gut einzuschätzen, ich bin eine Gleichmäßig-Läuferin und kann ohne Uhr einen Marathon ganz gleichmäßig hinlegen, das ist aber auch eine Frage der Übung !
ciaooooooooooo
Viel Erfolg mit Deinem neuen Blog, Lars!
Gruß, Ramona
Hallo Ramona! Schön, dass Du wieder mal vorbei schaust! Dankeschön!
Hallo Lars,
mein Forerunner liegt schon seit Monaten im Schrank. Ich kann auf eine Uhr verzichten, weil ich ein dermaßen gleichmäßiges Tempo laufe. Mir gehts da so wie Margitta. Noch ein Hinweis zu deinem Blog, das Headerbild ist sehr dunkel ausgefallen.
Gruß
Holger
Hallo Holger,
das ist schön zu wissen, dass es noch mehr Läufer ohne Uhren gibt!!
Ja, ich wollte das Bild nicht ganz so dunkel, aber im Grunde gefällt es mir. Es drückt allerdings das aus, was ich morgens fühle, wenn ich den Wald von der Haustür aus sehe. Schwer zu erklären….